Lernortkooperation (LEO)

Die duale Berufsausbildung beruht auf den zwei Säulen der betrieblichen und schulischen Ausbildung. Neue und neu geordnete Ausbildungsberufe orientieren sich stärker an Geschäfts- und Arbeitsprozessen und erfordern Praxis bezogene ganzheitliche Lehr- und Lernmethoden. Ausbildende Betriebe und die zuständigen Berufsschulen stehen vor vergleichbaren Problemen der didaktisch-methodischen Umsetzung inhaltlicher Vorgaben, die eine enge Zusammenarbeit der beiden Organisationen erfordern.

Die Vorhaben zielen darauf ab, die Ausbildungsqualität zu verbessern, die Ausbildungsbereitschaft zu erhöhen und den Modernisierungstransfer zwischen Betrieb und Schule und ggf. anderen Lernorten zu verbessern. Zur Tradition der deutschen Berufsausbildung gehört eine Aufgabenverteilung zwischen Betrieb und Berufsschule im dualen System.

Durch die Lernortkooperation wird die Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten gefördert.

Themen der Lernortkooperation sind u.a.:

  • Lehr- und Unterrichtsorganisation,
  • Methoden in Berufsschule und Betrieb,
  • Qualitätssicherung.

Ein weiterführender Ansatz ist die Qualifizierung der beteiligten Fachkräfte:

  • Einsatzmöglichkeiten des Personals,
  • Qualifikation der Fachkräfte,
  • Nutzung verschiedener Lernorte,
  • Gestaltung der Ausbildung,
  • Art, Umfang und Qualität der Ausstattung,
  • Umsetzung der Rahmenpläne.

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